Frühes Japanisch Lesen und Hören

Der  Spaß beim Lernen beginnt dann, wenn Du anfängst authentische Japanische Inhalte zu konsumieren:

  • Anime und Manga
  • Filme und Serien
  • Japanische Youtube-Kanäle
  • Nachrichtenartikel
  • Blogs
  • Podcasts und Radio

Doch die Hürde um  diese Inhalte hinreichend gut zu verstehen (so dass man sie mit Genuss konsumieren kann) erscheint unüberwindbar. In diesem Blog-Artikel gehe ich auf die Hintergründe hierzu ein und verrate wie das frühe Lesen und Hören trotzdem klappt.

Vorteile von frühem Lesen und Hören

Früh mit dem Lesen und dem Hören zu starten bringt dir eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Exponentiell wachsendes Vokabular
  • Natürliches „Absorbieren“ der Sprache (Satzbau, Aussprache, richtiges Verwenden von Wörtern, ..)
  • Unendliche Auswahl von Lernquellen
  • Mehr Spaß (lerne mit den Dingen die Deinen Interessen entsprechen)

Ich bin der Überzeugung, dass 95% der Japanisch-Kenntnisse im eigenständigen Konsumieren von echten Inhalten erworben werden. „Vorbereitende Maßnahmen“ wie der Besuch von Kursen oder das Lernen mit Lehrbüchern/Apps sind nur der Grundstein, welcher den Einstieg in die authentischen Inhalte erleichtert.

Hindernisse bei frühem Lesen und Hören

Ich denke fast jeder (vermutlich Dich eingeschlossen) würde gerne sofort damit beginnen spannende japanische Youtube-Kanäle anzuschauen oder Bücher auf Japanisch zu lesen. Doch leider erscheint das zu Beginn unmöglich:

  • Kleiner Wortschatz
  • Schwaches Hörverständnis (z.B. Sprech-Tempo zu hoch)
  • Bedeutungen und Lesungen von Schriftzeichen nicht bekannt (Kanji: Rund 2.000 nötig)

Ein großes Problem ist der anfangs noch kleine Wortschatz. Die große Frage ist also: Wie bekommt man einen großen Wortschatz um dann echte Inhalte verstehen zu können? Antwort: Durch Lesen und Hören echter Inhalte. Du siehst: Ein Henne-Ei-Problem!

Im Japanischen gibt es etwa 2.200 Kanji für den allgemeinen Gebrauch (常用漢字). Und: Alle diese 2.200 Kanji werden auch im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet. Selbst wenn Du die Bedienungsanleitung für Deinen Fernsehen lesen möchtest, würdest Du diese Anzahl von Kanji benötigen. Die meisten Japanisch-Lernenden verwenden falsche und ineffiziente Lerntechniken für die Kanji. Das Ergebnis: Sie lernen nie mehr als 400 oder 500 Kanji. Somit ist das Lesen und Verstehen echter Texte unmöglich.

Japanisch-Lesen und -Hören in Sprachkursen

Authentische Inhalte zu lesen und zu hören ist üblicherweise nicht Teil von Sprachkursen. Und das obwohl hier die schnellen Fortschritte und der Lernspaß verborgen liegen. Warum ist das so?

Gründe:

  • In der Gruppe schwer umsetzbar, da die Interessen der Kursteilnehmer breit gestreut sind
  • Lernende werden gezwungen ihre Komfortzone zu verlassen (anfangs versteht man nahezu 0)
  • Fortschritte durch „Input-based-Learning“ sind zwar extrem, aber lassen sich durch Übungsaufgaben, Hausaufgaben und Tests schwer abprüfen
  • Ungeübtheit im Einsatz neuer Medien (Sprachschulen lieben Bücher und CDs …  ^^)
  • Der Sprachkurs an sich würde überflüssig werden (= Die Sprachschule macht sich selbst arbeitslos)

Du siehst: Sprachkurse bzw. Schulen haben kein wirkliches Interesse daran die Schüler mit echten Inhalten zu konfrontieren.

Folge: Langsame Fortschritte, ausbleibende Erfolgserlebnisse, Spaß bleibt auf de Strecke.

Geeignete Lerntools

Doch auch als Einsteiger kannst Du bereits das Lesen und Hören für Dich nutzen. Mit den richtigen Tools klappt das. Sehr geeignet sind:

  • LingQ (Große Bibliothek von Texten mit Audio. Automatische Anzeige von Hiragana über den Kanji)
  • Browser-Plugins zum Lesen von Nachrichtenartikeln, Blogs oder Websiten Firefox Chrome Safari
  • Anki (Beispiel: Geeignetes Deck)

Tipp wie Du jetzt am besten weitermachst

Oben unter „geeignete Lerntools“ habe ich Dir bereits ein paar Lerntools genannt mit denen man einen leichten Einstieg ins Lesen/Hören findet. Diese Tools sind jeweils nur ein Puzzle-Teil um echtes fließendes Japanisch zu erreichen.

Um zu erfahren, wie die Gesamt-Vorgehensweise aussieht, schaue Dir am besten JETZT meine kostenlose Fallstudie an.

Du erfährst dort unter anderem auch, wie das Lernen von Schriftzeichen mühelos gelingt.

Link: Siehe rechts in der Seitenleiste oder am Ende dieser Seite.